Route & Infos

Route ist genehmigt… Schlusskundgebung bei ThyssenKrupp vor der Tür… Es soll ein bisschen Regen geben, also bringt neben Buntheit, Fröhlichkeit und messerscharfem Verstand vielleicht einen Schirm mit.

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Wir haben zwei Soundwagen – vorneweg mit 3/4 des Konfetti Klub Ensembles + Gästen. Und hinten weg das Soundbike mit DanceTunes von DJ Hitsmasher.

Bis morgen!

Ergänzend zum Aufruf  – ein paar Forderungen in Kürze

An Thyssen-Krupp

Sofortige und schnelle Prüfung der Möglichkeit einer Nutzung des ehemals besetzten Geländes an der Frohnhauser Straße 95

Die Rücknahme der Anzeigen wegen Hausfriedensbruch. Diese Aktion entstand aus einer kulturpolitischen Konsequenz und ist, angesichts der Erfahrungen und Entwicklungen im Ruhrgebiet, nichts weiter als eine dringliche Nutzungsanfrage mit sofortigem Nutzungsbeginn.

Eine Schlüsselübergabe

An alle politischen Parteien, deren Vertreter*innen & den Rat der Stadt Essen

Eine sofortige Änderung der bisherigen Leerstandspolitik: Wir wollen nicht noch mehr vollständig intakte oder auch nur eingeschränkt nutzbare Gebäude vor unseren Augen verfallen sehen. Unsere Forderung: Städtische Immobilien dürfen erst dann leer-gezogen werden, wenn für eine sofortige Anschlussnutzung, auch bis zum Abriss gesorgt ist. Argumentationen, die darauf hinauslaufen aus der finanziellen Situation der Kommune die Notwendigkeit des Verfalls öffentlicher Gebäude zu schlussfolgern, halten wir für absurd. Spätestens mit der Aufgabe der Bespielung durch die Stadt wird das öffentliche Gut Gemeingut und jeder Nutzungsvorschlag ist besser als Verfall.

Die Schaffung von Rahmenbedingungen, die dafür sorgen, dass Leerstand sich nicht mehr rechnet.

Und als kulturpolitischer Bonus:
Eine sofortige Anhebung des Etats für freie Kultur- und Sozialprojekte. Statt uns auf private Gönnerschaft zu verlassen, fordern wir eine öffentliche Ausschreibung freier Projektmittel, sowie eine Erweiterung des Kreises der Antragssteller*innen auf soziale Projekte.

Und noch etwas:

Auf einem Teil des Hügels, auf dem ein Kulturzentrum entstehen könnte, soll bald eine Straße entlang führen. Der Bertholt-Beitz-Boulevard. An dieser Stelle Gedenken wir Bertholt-Beitz, dem langjährigen Vorsitzenden der Krupp-Stiftung, der dieses Gelände gehört. In seinem Namen soll also ein Berg abgetragen, ein Haus abgerissen, ein Kulturzentrum vereitelt und eine Schnellstraße gebaut werden… da hätten wir einen besseren und billigeren Vorschlag!

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TANZDEMO FÜR FREIRÄUME AM 19.09.2014 – LEERSTÄNDE SIND GEMEINGUT

KOMMT ZUR DEMO : 19.09.14 – 16.30 UHR
TREFFPUNKT: S-BAHNHOF ESSEN-WEST

AM 28.07.2014 HABEN AKTIVIST*INNEN IN ESSEN EINGELÄNDE DER THYSSEN-KRUPP AG FÜR EINEN TAG BESETZT. UNTER DEM NAMEN “RAT DER RÄ.P.U.B.L.I.K.” ( RÄume für Politik Ungewissheit Bedingungslose Liebe Ideologiekritik & Kunst ) FORDERTEN SIE EINE SCHLÜSSELÜBERGABE. DEN 16 BESETZER*INNEN DROHEN VERFAHREN WEGENHAUSFRIEDENSBRUCH.

DAS ANLIEGEN LEERSTÄNDE, STATT SIE DEM VERFALL ZU ÜBERLASSEN, FÜR KÜNSTLERISCHE & SOZIALE NUTZUNGEN ZU ÖFFNEN, BLEIBT. EBENSO WIE DERWUNSCH NACH EINEM AUTONOMEN ZENTRUM IN ESSEN.

WIR GEHEN AUF DIE STRAßE, UM DIESES ANLIEGENGEMEINSAM STARK ZU MACHEN – MIT TANZ & LUST & LÄRM.

WIR UNTERSTÜTZEN DIE FORDERUNG DER BÜRGERINITIATIVE BÄRENDELLE ZUR ERRICHTUNG EINES SOZIOKULTURELLEN ZENTRUMS.
WIR ERKLÄREN UNS SOLIDARISCH MIT DEM GERÄUMTEN SOZIALEN ZENTRUM AVANTI IN DORTMUND.

WERDET SICHTBAR IM KAMPF GEGEN VERFALL,
PROVINZIALISIERUNG, VERBLÖDUNG UND SACHZWÄNGE.

LEERSTÄNDE SIND GEMEINGUT,
HER MIT DEN SCHLÜSSELN!

KOMMT ZUR DEMO : 19.09.14 – 16.30 UHR
TREFFPUNKT: S-BAHNHOF ESSEN-WEST

 

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Solidarität mit AvantiZentrum in Dortmund – Solierklärung der Kampagne AFFE

Wir als Kampagne A.F.F.E. erklären uns solidarisch mit den Besetzer*innen der Albertus Magnus Kirche, Enscheder Str. 15 in Dortmund.

Die Woche über fanden in dem Sozialen Zentrum Avanti das die Besetzer*innen seit Samstag versucht haben aufzubauen, verschiedene Aktionen wie Ausstellungen, Konzerte, Lesungen und Jam Sessions statt. In der Kirche herrschte eine positive Stimmung die sich auch auf die Nachbarschaft übertrug. Das Quartiersmanagement, sowie der ansässige Mieterverein und der Pfarrer der Kirche Schocke waren von dem Konzept der Gruppe ebenfalls begeistert.

Heute Morgen (29.08.2014) wurde trotz der Tatsache, dass die Besetzer*innen von Seiten der Kirche geduldet waren, das Gebäude zunächst durchsucht und anschließend geräumt. Um diese Repressionen zu rechtfertigen erklärte die Polizei die beschlagnahmte Kirche zum Tatort, an dem am vergangenem Samstag vermeintliche Straftaten begangen worden sind.

Es wurden alle Personen die sich zum Zeitpunkt der Räumung im Gebäude befanden Erkennungsdienstlich behandelt und zwei Personen in Gewahrsam genommen, diese wurden Mitlerweile mangels Haftgründen entlassen.

Informiert Euch auf der Webseite http://avantizentrum.noblogs.org über die Aktion.

Leerstände sind Gemeingut.

 

 

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Vortrag: Freiräume erkämpfen – 4 Jahre Besetzungen im Ruhrgebiet

Wann: Freitag 22.08.14 – 20 Uhr

Wo: Nordpol, Münsters.99 , Dortmund

Wieso, was, wann und wohin damit?

2010 DGB­-Gebäude in Essen
2010 Kronenbrauerei in Dortmund
2011 Hauptschule in Duisburg-­Laar
2013 Hauptschule Bärendelle in Essen
2014 Thyssen­Krupp­-Gebäude in Essen

4 Jahre und 5 Besetzungen im Ruhrgebiet, doch die Leerstandsproblematik und der Wunsch
nach Freiräumen steht weiterhin auf der Straße…
Über die Möglichkeiten und Perspektiven im Umgang mit Leerständen.

Mit u.a. einer Person von der Kampagen A F F E – Aktion für Freiräume in Essen

http://www.nrdpl.org/veranstaltungen-2/?event_id1=228

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Erklärung des RATS DER RÄ.P.U.B.L.I.K. vom 30.07.2014

Weiter unten folgt eine Erklärung des “Rats der RÄ.P.U.B.L.I.K:”.

Wir, die Kampagne AFFE, möchten mit Thyssen Krupp verhandeln.
Thyssenkrupp äußerte sich gegenüber derwesten.de wie folgt: “Es müsste eine sinnvolle Zwischennutzung geben mit einer schwarzen Null für uns.“ Uns liegen mehrere Anfragen von gemeinnützigen Kulturvereinen
vor, die sich für eine Zwischennutzung interessieren. Darunter u.a.
“Für das Netzwerk X e.V.i.G.”, “Beatplantation e.V.” und “Denkodrom
e.V.”.

Auch eine Stellungnahme seitens der “Alfried Krupp von Bohlen und
Halbach-Stiftung (Krupp-Stiftung)” und der NRW Ministerpräsidentin
Hannelore Kraft, die Mitglied im Kuratorium der Stiftung ist, wäre für
die sachgemäße Gestaltung des weiteren Prozesses dienlich.

Die Kampagne AFFE dankt insbesondere der Bürgerinitative Bärendelle
für die Organisation der Unterstützer*innen Kundgebung!

Wir danken für die bisherige Berichterstattung und verbleiben
mit freundlichen Grüßen

Kampagne AFFE

Zum Abschluss ein Zitat der Pressestelle der Polizei:
“Es kann auch schlechte Apfelschorle gewesen sein, die wie Urin
riecht. Das will ich nicht ausschließen. Wir werden jetzt keine
chemische Analyse durchführen lassen.” Quelle:coolibri.de

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ERKLÄRUNG DES RATS DER RÄ.P.U.B.L.I.K:

Rat der RÄ.P.U.B.L.I.K.
( Räume für Politik Ungewissheit Bedingungslose Liebe Ideologiekritik und Kunst )

Stellungnahme am 30.07.2014 #RÄPUBLIK

Wir haben die weiße Krupp-Villa “am Hügel” im Essener Westen am Montag für einen Tag besetzt gehalten. Aus Gründen, die zuvor bereits in mehreren Erklärungen veröffentlicht wurden. Obwohl die Verantwortlichen von Krupp und seinen Sicherheitsdiensten den ganzen Tag ratlos auf dem Gelände standen ohne zur Kommunikation in der Lage zu sein, wurden wir am späten Abend geräumt.

Im Gegensatz zu den zuerst eingesetzten örtlichen Poliizeikräften, die durch unangenehmes Gehabe auffielen, verhielten sich die Kollegen von der Wuppertaler Einsatzhundertschaft weitestgehend zivil und professionell. Auch nachdem sie einem auf dem Dach sitzenden Aktivisten die Scheibe unterm Hintern zertrümmerten.

Im Vergleich zur Räumung der Bärendelle können wir hier ein Lob an unseren Gegner im Bereich Fairplay aussprechen. Auch mit dem spektakulären Hubschraubereinsatz knapp vor dem Unwetter konnte das Action-Niveau im Vergleich zum Räumpanzer vom letzten Jahr beinahe überboten werden.

Bei dem in der Presse kolportierten Urin-Schauer können wir unsererseits versichern, dass es sich um Apfelsaftschorle handelte. Bei einem längeren Verlauf der Belagerung hätte es jedoch zu “flying toilets” aus den Fenstern kommen können.

Abgesehen von der sanitären Situation befand sich das Haus sowie das gesamte Gelände aber in einem für uns annehmbaren Zustand. Wir warten weiter auf eine Kontaktaufnahme durch den Eigentümer und freuen uns auf einen konstruktiven Dialog.

Wir hatten eine schöne Zeit auf einem tollen Gelände bei Musik und leckerem Essen, mit toller Unterstützung in der Nachbarschaft. Ein großes Dankeschön an die Bürgerinitiative Bärendelle und alle Unterstützer*innen! Vielleicht können wir nächstes mal wieder alle zusammen feiern. Wir würden uns freuen, wenn immer mehr Leute mitmachen!

Das in der Presse das Bild von Jugendlichen und jungen Kreativen unsere Systemkritik überlagert können wir in dieser Phase der Auseinandersetzung hinnehmen. Wir freuen uns auf die Zeit in der auf Krupp die rote Fahne weht.

Wir verbleiben mit solidarischen Grüßen nach Wien, in den Hambacher Forst, nach Berlin, nach Hamburg und in die ganze Welt: You never squat alone!

Bis demnäxt

Rat der RÄ.P.U.B.L.I.K

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Stellungnahme zur Inbesitznahme des Geländes auf dem Hügel an der Frohnhauser Straße 95, Essen am 28.07.2014

Rat der RÄ.P.U.B.L.I.K.

( Räume für Politik Ungewissheit Bedingungslose Liebe Ideologiekritik und Kunst )

„ Wir wollten ein Gelände schaffen, das den Austausch von Wissen fördert.“

(Dr. Ekkehard Schulz, Vorsitzender der Thyssenkrupp AG)

Wir haben das auf dem Hügel gelegene Gelände, sowie die darauf befindlichen Gebäude, in Besitz genommen. Wir  haben dafür gute Gründe und können Versprechen, dass die Liegenschaften bei uns besser aufgehoben sind, als beim bisherigen Besitzer, der Thyssenkrupp AG.

„Die RÄ.P.U.B.L.I.K.  – Ein innenstadtnahes Gelände wird aus seinem Brombeerdornenschlaf geweckt.” (Jacqueline Stauder, trend-barometer RUHR)

Wir bitten den vormaligen Eigentümer, um schnellstmögliche Schlüsselübergabe, sodass eine angemessene Nutzung des Geländes möglich wird. Dazu zählt auch die Einrichtung einer regulären  Versorgung mit Elektrizität, Wasser und  sanitären Anlagen.

Nach jahrelangem Leerstand und notdürftiger, instandhaltender Bautätigkeit des bisherigen Besitzers möchten wir auf  dem Gelände „Räume für Politik Ungewissheit Bedingungslose Liebe Ideologiekritik und Kunst“ (kurz:  RÄ.P.U.B.L.I.K.) errichten. Die auf dem Gelände vorhandenen Gebäude und Freiflächen bieten dafür die ideale  Infrastruktur.

„Ein Geschenk der Krupp Stiftung an ALLE!” (Prof. Dr. T. Klaus, Präsident der kunstpolitischen Gesellschaft)

Wir bitten die größte Einzelaktionärin von Thyssenkrupp, die Krupp Stiftung, uns zu unterstützen. In der Vergangenheit hat die Krupp Stiftung 55 Millionen Euro für den Neubau des Folkwang Museums zur Verfügung gestellt. Unsere sozial-künstlerischen Vorhaben dürften mit einem Bruchteil realisierbar sein. Ein Gruß geht zudem an die IG Metall, die sich bereits während der Besetzung der des ehem. DGB-Gebäudes in Essen 2010 solidarisch zeigte.

„Gentrifizierung: nein – Urbanisierung: ja“ (J. Stiepermann, blakultur.tv)

Wie aus dem Masterplan von ThyssenKrupp und der Stadt Essen ersichtlich (http://www.krupp-guertel.de), ist für die von uns übernommene Fläche vorerst keine Nutzung geplant. Auch ist aus dem Masterplan ersichtlich, dass eine gemeinnützige, öffentliche, künstlerische oder soziale Nutzung an keiner Stelle des Masterplans angedacht ist. Zwar  soll die „beispielhafte Aufwertungsgeschichte Altendorfs” fortentwickelt werden, jedoch ist an keiner Stelle die Rede davon Flächen gemeinnützigen Initiativen für ihre Zwecke zu überlassen. Falls seitens Thyssen-Krupps, sowie der ebenfalls in Altendorf stark bautätigen, quasi-städtischen Allbau AG, ein Interesse daran bestehen sollte das Quartier  auch zu einem Ort kritischer Auseinandersetzung, Zusammenarbeit, Solidarität und Lebensfreude zu machen, dann sollte Ihnen unsere Aktion gerade gelegen kommen.

„Es kommt selten so gut wie erhofft, aber auch selten so schlimm wie befürchtet.”(Gerhard Cromme, Aufsichtsratsvorsitzender Thyssenkrupp AG)
Ein kritischer Gruß geht in Richtung Kreativquartier City-Nord, dem wir einen gemeinnützigen Entwurf zur Seite stellen wollen.

Unsere Aktion orientiert sich am „Freiraum Manifest der Kampagne AFFE (Aktion für Freiräume in Essen)“, die wir bitten, für uns die weitere Öffentlichkeitsarbeit zu übernehmen.

„Als mögliche Vorbilder bzw. Nutzungsanregungen sei genannt: Die ehemalige Maschinenbaufabrik Kampnagel in  Hamburg, in seit 1982 internationale und zeitgenössische darstellende Kunst präsentiert, seit 1993 firmierend unter  Kampnagel Internationale Kulturfabrik GmbH. Die Fabrikgebäude wurden sukzessive mit dem Erfolg der Veranstaltungen renoviert und sind vielseitig zu nutzen.“ Masterplan Krupp Gürtel, krupp-gürtel.de

„Jetzt kommt es darauf an, was wir und alle anderen daraus machen. Das wird spannend.“

(Adolphe Labonte, Arbeitsdirektor Thyssenkrupp AG)

Kontakt:  015237094530/015129080644

Besetzungslageplan:

Besetzungslageplan

 

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AFFEn im Garten am Sonntag – 13.07.14

Wer Lust auf Treffen ohne Tagesordnung, Reden ohne Reihenfolge und Plauschen ohne Plan hat – aber trotzdem eine Affe sein will, der komme am Sonntag um 14 Uhr zum Frohnhauser Platz, Essen und wir holen dich ab. Bei Desorientierung anrufen : 017670844403

Grüße

Kampagne AFFE

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Diskussion : Recht Auf Stadt ?! – 27.05. Duisburg mit der K. AFFE

das folgende Posting ist 1 zu 1 von
http://duityourself.org/2014/05/23/poldi-recht-auf-stadt/ kopiert
danke

PolitischerDienstag: Recht auf Stadt?!

27. Mai 2014
18:30 bis 20:30

10313437_559168730870727_2929300947762580497_n“Überall im Ruhrgebiet kämpfen Aktivist*innen für selbstbestimmte Zentren, städtische Freiräume und eine alternative Stadtentwicklung. Ihre Ziele und Vorstellungen lassen sich unter dem Begriff des “Rechts auf Stadt” zusammenfassen. [Im Mittelpunkt des “Rechts auf Stadt” steht die Teilhabe an der Entwicklung der eigenen Stadt.] Über die aktuelle Situation in den Städten, über Möglichkeiten der Eroberung städtischer, selbstbestimmter Freiräume und das “Recht auf Stadt” möchten wir diskutieren.

Wir freuen uns sehr für diese Veranstaltung Aktivist*innen der Kampagne AFFE aus Essen, der Freiraum-Initiative DU it yourself! sowie den Politikwissenschaftler Prof. Dr. Andreas Kost gewonnen zu haben. Prof. Kost forscht und lehrt an der Uni DUE zur Partizipation und direkten Demokratie in Städten. ”

AstA Keller
Forsthausweg 2, 47057 Duisburg

 

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Juristischer Erfolg für die Besetzer*innen der Bärendelle Staatsanwaltschaft macht spektakulären Fallrückzieher

Im Fall des bislang ersten eröffneten Verfahrens wegen “Hausfriedensbruch” gegen eine Besetzerin der ehemaligen Hauptschule Bärendelle hat die Essener Staatsanwaltschaft jetzt einen Rückzieher gemacht. Nachdem zunächst versucht wurde gegen eine willkürlich ausgesuchte Besetzerin ein Bußgeld durchzusetzen und ein Prozess für den 16. Mai angesetzt war, wird das Verfahren nun ebenso wie alle vorherigen Verfahren ohne Auflage eingestellt.
Offenbar hat ein Gespräch mit unserem Anwalt die Staatsanwaltschaft zur Vernunft bringen können. Sie erspart sich damit einigen Stress mit der AFFEnhorde im und vorm Gerichtssaal. Es wäre lustig geworden, vielleicht klappt’s beim nächsten mal…

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Kampagne AFFE startet LEERSTANDSMELDER.DE für ESSEN

Den LEERSTANDSMELDER.DE gibt es jetzt auch für Essen. Unter LEERSTANDSMELDER.DE/ESSEN können angemeldete Nutzer*innen nun Leerstände in Essen melden. Die Kampagne AFFE hat den Anfang gemacht und ihren Lieblings-Leerstand eingetragen. Schaut rein, macht mit!

Nach Dortmund ist Essen die zweite Stadt im Ruhrgebiet, die einen Leerstandsmelder anbietet.

Der Hamburger Verein Gängeviertel e.V. hat die Internet-Plattform Leerstandsmelder.de bereits 2010 ins Leben gerufen. Zur Funktion des Leerstandsmelder schreiben sie:

http://www.leerstandsmelder.de/hamburg/Über%20uns

Meldet Leerstände!
Für mehr Transparenz und neue Möglichkeitsräume in der Stadt

Die Situation
In vielen Städten suchen Menschen bezahlbare Wohnungen und Arbeitsräume. Gleichzeitig stehen unzählige Flächen leer – ob alt oder neu, ob Wohn- oder Gewerberäume, ob zentral oder ausserhalb gelegen, ob privat oder in städtischer Hand. Doch einen Überblick darüber gibt es nicht.

Die Lösung
Mit dem Leerstandsmelder können wir gemeinsam Informationen austauschen. Leerstände können auf der Leerstandskarte von allen NutzerInnen direkt und unkompliziert eingetragen werden.
Dadurch entsteht nach und nach ein kollektiver und frei zugänglicher Daten- und Raumpool, unabhängig von städtischen Informationskanälen. Darüber hinaus können registrierte NutzerInnen des Leerstandsmelders Infos zu den Leerstandsgebäuden und Ideen zum konstruktiven Umgang mit ihnen austauschen.

Das Netzwerk
Nach dem Start der Seite für Hamburg meldeten sich Interessierte, um leerstandsmelder.de für weitere Städte zu nutzen. Inzwischen wird die Seite in mehreren Städten von lokalen Initiativen betrieben. Weitere bereiten den Start vor. Über die Verwaltung der lokalen Leerstandsmelder hinaus akquirieren sie Spendengelder und Fördermittel und machen Öffentlichkeitsarbeit.
Wenn Ihr Interesse habt, das Thema in Eurer Stadt voranzubringen (aber auch die entsprechende Verantwortung hinsichtlich regelmäßiger Qualitätssicherung und einer Beteiligung an der Finanzierung zu übernehmen!) meldet Euch sehr gerne unter: kontakt@leerstandsmelder.de

—> dies macht die “Kampagne AFFE” für den Kartenbereich ESSEN

Die Kritik
Leerstandsmelder.de ist eine viel gefragte kritischen Stimme im Diskurs um Leerstand. Häufig fragen Journalisten nach Statements und Interviews. Die Medienberichte werden hier dokumentiert. Aber leerstandsmelder.de wird auch kritisiert: Manche Eigentümer fühlen sich an den Pranger gestellt. Dabei steht es Eigentümern frei zu erklären, warum ihre Immobilie leer steht.
Aktivisten kritisieren, dass die Einträge auf leerstandsmelder.de Spekulanten helfen könnten, Immobilien zu verwerten. Das ist zwar nicht völlig auszuschließen, allerdings handelt es sich bei den meisten gemeldeten Leerständen um Immobilien, die aus dem Markt gefallen sind, und in vielen Fällen stehen sie leer, weil Investitionen in sie keine Rendite erwarten lassen. Oder sie stehen leer, weil sie bereits Spekulationsobjekte sind. Außerdem informieren sich Spekulanten, Makler und Investoren eher anderweitig über Leerstände. Dazu nutzen sie exklusive Netzwerke, „Immobilienstammtische“ und Kontakte zur Politik. Leerstandsmelder.de wirkt dagegen eher als Korrektiv und fördert die Informationsgleichheit.

 

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